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Konzertreisen > Prag / Uherské Hradiště 2015

Prag und Uherské Hradiště vom 8. bis 13. September 2015

Trachtenkapelle Todtnauberg e.V. in Uherské HradištěSpannende und erlebnisreiche Tage verbrachten die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Todtnauberg e.V. bei ihrer 6-tägigen Konzertreise in die Tschechische Republik. Voller Erwartung und mit viel Vorfreude begann am 8. September die Reise, die die Berger Musik zunächst in die Goldene Stadt, nach Prag, führen sollte. Schon bald nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt Tschechiens stürzte sich die Schwarzwälder Reisegruppe in das pulsierende Leben der Prager Altstadt und lernte dabei natürlich auch die traditionelle böhmische Küche kennen. Während des dreitägigen Aufenthalts in Prag standen auch zwei musikalische Auftritte auf dem Reiseplan.

Zunächst präsentierte sich die Trachtenkapelle bei einem Open Air Konzert vor dem tschechischen Nationaltheater, dem bedeutendsten Bau aus dem 19. Jahrhundert der Metropole an der Moldau. Bereits auf dem Weg zum Nationaltheater zogen die Musikerinnen und Musiker in ihrer Hochschwarzwälder Tracht schon zahlreiche neugierige Blicke auf sich, da man aufgrund der doch recht beengten Straßenverhältnisse in der Prager Altstadt für den Weg zum Auftrittsort den Öffentlichen Nahverkehr nutzte. Dem einsetzenden Regen trotzend verfolgten zahlreiche Zuhörer den rund einstündigen Auftritt der Berger Musik, die sich u.a. mit bekannten böhmischen Polkas schnell in die Herzen der Zuschauer spielte. Auch bei einem rund dreistündigen Unterhaltungskonzert im U Fleků, der wohl bekanntesten, im Jahr 1499 gegründeten Brauerkneipe Prags, wusste die Trachtenkapelle aus Todtnauberg das internationale Publikum im Saal von ihrem Können zu überzeugen und zu begeistern. Neben den musikalischen Auftritten blieb natürlich auch Zeit, die Altstadt Prags und das Burgenviertel mit all seinen Facetten eines touristischen Magnetes zu erkunden und kennenzulernen.

Der zweite Teil der Reise führte die Trachtenkapelle dann in das knapp 300 km südöstlich von Prag gelegene Herz der Mährischen Slowakei, die königliche Stadt Uherské Hradiště. Die nahe der österreichischen und slowakischen Grenze gelegene Kleinstadt mit ihren etwa 25.000 Einwohnern erwartete zu dem jährlich stattfindenden dreitägigen Kultur- und Weinfest insgesamt rund 150.000 Liebhaber der lebendigen Folklore, der Winzertraditionen, der Volkslieder und des Volkstanzes in ihrer historischen Innenstadt. Bereits am Freitagabend bestand für die Musikerinnen und Musiker die Möglichkeit den neuen Süßen und die Weine der Region ausgiebig zu probieren. Der erste musikalische Auftritt führte die Trachtenkapelle Todtnauberg am Samstagvormittag mit ca. 4.000 weiteren Teilnehmern bei dem Umzug „Zur Ernte nach Uherské Hradiště“, auf einer Strecke von rund 3,5 Kilometern von den Weinbergen, vorbei an tausenden Zuschauern, in die Stadt zum Masarykovo náměstí (Masaryk-Platz), wo die Umzugsteilnehmer von den Gästen des Weinfestes mit großem Beifall empfangen wurden.

Viel Applaus und Standing Ovations gab es für die Trachtenkapelle Todtnauberg dann auch nachmittags bei einem Konzert auf dem Mariánské náměstí (Mariannenplatz). Insbesondere bei den musikalischen Klassikern wie „Rosamunde“ oder der „Slavonicka Polka“ zeigte sich das Publikum textsicher und sang aus vollen Kehlen mit. Trotz des engen Zeitplans und zum Leidwesen der Programmverantwortlichen ließen es sich die begeisterten Zuhörer nicht nehmen, die Musikerinnen und Musiker aus dem Schwarzwald erst nach mehreren Zugaben von der Bühne zu verabschieden.

Am Sonntagvormittag hatten die Berger Musikerinnen und Musiker noch einmal Gelegenheit, die musikalischen Darbietungen und die Stände des gleichzeitig auf den beiden zentralen Plätzen stattfindenden Jahrmarkts des Kunst- und Volkshandwerks zu besuchen, bevor der Ausflug in die Heimat der böhmischen und mährischen Blasmusik mit dem Aufbruch zu einer recht kurzweiligen Heimfahrt viel zu schnell dem Ende entgegen ging. Ein ganz herzlicher Dank gilt an dieser Stelle den beiden Organisatoren der Konzertreise, Zuzana Tlachova, lange Jahre in Todtnauberg wohnhaft, und Simon Sütterlin.